Das Bergdorf Walten am Ende des Passeiertales liegt auf einer Höhe von 1300 m unterhalb des Jaufens. Hier ist die Musikkapelle Walten, die derzeit 47 Mitglieder zählt, seit 74 Jahren zu Hause. Heute präsentiert sich die Musikkapelle Walten als gesunder und gut organisierter Verein, der sowohl in der konzertanten Musik als auch in der Musik in Bewegung auf hohem Niveau auftritt.
Über unsere Kapelle
Musikkapelle Walten in Passeier
Obmann:
Stabführer:
Stellvertretender Obmann:
Jugendleiterinnen:
Sara Pichler
Schriftführerin:
Kassiererin:
Trachten- und
Instrumentenwart:
Kapellmeister:
Adolf Augscheller
Stellvertretende:r
Stabführer:in:
Karl Pfitscher
Kapellmeister:
Adolf Augscheller
Flöte:
Sara Pichler
Alexandra Klotz
Piccoloflöte:
Klarinette:
Andreas Pichler
Manfred Haller
Elias Haller
Saxophon:
Annelies Augscheller
Elisa Pfitscher
Flügelhorn:
Johannes Gufler
Sarah Augscheller
Trompete:
Ferdinand Pixner
Jannik Augscheller
Christian Pfitscher
Horn:
Hubert Haller
Johanna Augscheller
Laura Pfitscher
Tenorhorn:
Franz Klotz
Jakob Augscheller
Bariton:
Pixner Walter
Bass:
Karl Pfitscher
Posaune:
Norbert Gögele
Regina Haller
Schlagzeug:
Jürgen Augscheller
Patrick Augscheller
Lukas Haller
Jonas Haller
Fähnerriche:
Alois Heel
Heinrich Pixner
Jonas Haller
Marketenderinnen:
Caroline Pfitscher
Stefanie Heel
Franziska Goller
Katja Gumpold-Hofer
Jenni Pichler
Jana Tschöll
Hannah Lanthaler
Die Jugendarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Musikkapelle Walten. Ansprechpartnerinnen für die Jungmusikantinnen und Jungmusikanten sind Vanessa Pfitscher und Sara Pichler. Sie begleiten den musikalischen Nachwuchs und organisieren über das Jahr verteilt verschiedene Auftritte und gemeinsame Aktivitäten.
Zu den inzwischen festen Terminen gehören die musikalische Umrahmung der Gipfelmesse (welche von der AVS Sektion Passeier jährlich auf dem Jaufenkamm organisiert wird), sowie eine Rorate in der Adventszeit. Daneben ergeben sich immer wieder besondere Gelegenheiten für gemeinsame Auftritte. So spielten die Jungmusikanten beispielsweise nach der Johannesprozession in Wans.
Ein besonderes Highlight ist es für die jungen Musikantinnen und Musikanten, bei solchen Anlässen gemeinsam aufzutreten und das Gelernte vor Publikum zu präsentieren. Dabei stehen nicht nur die Musik, sondern vor allem auch die Gemeinschaft, die Freude am gemeinsamen Musizieren und das schrittweise Hineinwachsen in die Musikkapelle im Mittelpunkt.
Eine „Böhmische“ ist eine kleinere Formation von etwa acht bis zwölf Musikanten aus den Reihen einer Musikkapelle.
Bereits seit 1958 gibt es die „Waltner Böhmische“. Sie wurde damals von Franz Augscheller (Oberfeld) gegründet. Der typische Musikstil dieser Gruppe hat seinen Ursprung in Böhmen – daher auch die Bezeichnung „Böhmische“. Einen eigenen Stil entwickelten die legendären „Weißbacher“, eine Musikgruppe aus dem Innsbrucker Raum rund um Johann Weißbacher, die bis in die 1980er-Jahre auftrat.
Franz Augscheller leistete seinen Wehrdienst in einer Militärkapelle. Nach seiner Rückkehr formierte er gemeinsam mit musikbegeisterten Kollegen aus der Heimatkapelle die „Waltner Böhmische“.
Als besonders wertvoll erwies sich die Böhmische während der Krisenjahre der Musikkapelle Walten in den 1970er-Jahren. In einer Zeit, in der der Verein zeitweise sogar als aufgelöst galt, sorgte die kleine Formation dafür, dass zumindest bei kirchlichen Anlässen in Walten weiterhin musiziert wurde. Damit bildete sie eine wichtige Brücke, bis sich die gesamte Musikkapelle wieder erholte.
Bis Anfang der 1980er-Jahre war die Gruppe aktiv. 1986/87 begann man mit einer jungen Mannschaft von Neuem. Dabei war es vor allem Georg Johann Gufler (Moser Hans), der sich für einen Neuanfang starkmachte. Nach einer experimentellen Phase fand sich schon bald eine homogene Gruppe zusammen, die ihren eigenen Stil und Sound entwickelte.
Seither hat sich die Waltner Böhmische zu einem musikalischen Allrounder der Musikkapelle entwickelt. Sie ist bei kirchlichen Anlässen ebenso gefragt wie bei Festen und geselligen Veranstaltungen. Regelmäßig sorgt sie unter anderem bei Heimat- und Unterhaltungsabenden, Pfarr- und Almfesten, Almabtrieben, Erntedankfeiern und Jubiläen für die passende musikalische Umrahmung und gute Stimmung. Auch außerhalb des Passeiertales ist die Formation immer wieder zu Gast.
Ein besonderer Fixpunkt im Jahreslauf ist der Stephanstag am 26. Dezember, der traditionell als Festtag der Waltner Böhmischen – der sogenannte „Buabm-Tog“ – begangen wird. Die musikalische Gestaltung der heiligen Messe und das anschließende gesellige Beisammensein gehören seit vielen Jahren fest zu dieser Tradition.
Dass die Böhmische auch nach Jahrzehnten lebendig geblieben ist, zeigen ihre zahlreichen Auftritte und Unternehmungen. Im Jahr 2025 stellte sich die Formation beim Wettbewerb „Echt Böhmisch“ in Pichl/Gsies erstmals auch einem musikalischen Wettbewerb.
Die musikalische Leitung der Neuauflage der „Waltner Böhmischen“ liegt bei Adolf Augscheller.
Tuba:
Flügelhorn:
Johannes Gufler
Trompete:
Posaune:
Norbert Gögele
Bariton:
Walter Pixner
Tenorhorn:
Andreas Lanthaler
